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Archiv für die Kategorie ‘Geschichte’

Kneipp-Medizin und Kneipp-Kuren – mit Wassertherapie gegen Rheuma und Arthritis?

Geschrieben von gelenkgesund - 28. April 2012

Viele Ärzte und Anwender/Patient(inn)en schwören auf die Heilwirkungen der Kneipp-Medizin. Die von Pfarrer Sebastian Kneipp begründete Form der Hydrotherapie soll über bestimmte physikalische Reize insbesondere durch kaltes Wasser bzw. durch Temperaturwechsel sowie bestimmte Heilkräuter und eine bewußte Ernährung („Wenn du merkst, du hast gegessen, dann hast du schon zu viel gegessen.“) heilsame Wirkungen entfalten.

Dazu zählen für manche Forscher und Anwender auch Heilwirkungen bei Rheuma bzw. arthritischen Beschwerden. Diesen Aussagen und dem ungefähren Forschungsstand zu Kneipp-Anwendungen bei Rheuma und Arthritis wollen wir heute ein wenig nachgehen.

Die typische Kneipp-Kur

Die deutsche Wikipedia schreibt zur Kneipp-Medizin:

Die Kneipp-Medizin oder Kneipp-Therapie ist ein nach dem Pfarrer Sebastian Kneipp benanntes Behandlungsverfahren, das Wasseranwendungen, Pflanzenwirkstoffe, Bewegungs- und Ernährungsempfehlungen beinhaltet. Diese können sowohl vorbeugend (präventiv) als auch zur Behandlung bestehender Erkrankungen (kurativ) eingesetzt werden. Eine Wirksamkeit ist nicht belegt, als Kur gegen einige wenige Symptome wie zum Beispiel Krampfadern gibt es jedoch Hinweise auf eine Linderung der Beschwerden.

Die Wasseranwendungen nach Kneipp sind eine spezielle Form der Hydrotherapie und zählen im weiteren Sinne zu den von uns schon beschriebenen Bäderanwendungen (Balneotherapie).

Was sagte Sebastian Kneipp zu seiner Therapie bei Rheuma und Arthritis?

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Medizin-Nobelpreis II (1984): Monoklonale Antikörper und Rheumatherapie

Geschrieben von gelenkgesund - 25. März 2012

„Dank der Forscher gelingt es heute, mit TNF-Blockern die rheumatische Gelenkzerstörung zu stoppen und die Lebensqualität von Rheumapatienten deutlich zu bessern.“ schreibt Der Tagesspiegel zur Verleihung des Schering-Preises im Jahr 2010. Er ging an Marc Feldmann und Ravinder N. Maini für den Einsatz maßgeschneiderter Antikörper gegen Gelenkrheuma (rheumatoide Arthritis).

Monoklonale Antikörper in der Therapie

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Medizin-Nobelpreis I (1950): Die Erforschung des Cortison

Geschrieben von gelenkgesund - 23. Februar 2012

Cortison wurde 1948 mit anfänglich spektakulärem Erfolg einer jungen US-Amerikanerin injiziert, die an starkem Gelenkrheumatismus litt.

Dieser Sensations-Erfolg bei einer Krankheit, von der man in der Schulmedizin bis dahin glaubte, daß man höchstens Stillstand, aber keine Besserung erreichen könne, sorgte für weltweites Aufsehen. Das Nobel-Kommittee der schwedischen Akademie der Wissenschaften verlieh daraufhin zwei Jahre später den unmittelbar beteiligten Wissenschaftlern, dem Biochemiker Edward Calvin Kendall, dem Chemiker und Botaniker Tadeus Reichstein und dem Mediziner Philip Showalter Hench den Medizin-Nobelpreis.

Dies war das erste Mal, daß eine Behandlungsmethode gegen die rheumatoide Arthrits für nobelpreiswürdig befunden wurde.

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Rheuma – eine jahrtausendealte Geschichte

Geschrieben von gelenkgesund - 12. Oktober 2011

Wer als berühmte Persönlichkeit, Schriftsteller oder Dichter von Rheuma befallen war, hat darüber meist auch einige Aussprüche hinterlassen.

So soll Joachim Ringelnatz gesagt haben : “Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel und Rheumatismus.”

Marie von Ebner-Eschenbach sagte zum Thema: “An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.”

Und der Schauspieler Peter Weck wird mit dem Spruch zitiert: “Mein Rheuma stört mich mehr als meine Falten.”

Heute, da durch verschiedenste Medikamente die Rheumaschmerzen oft gelindert und die Bewegungseinschränkungen z.T. stark vermindert werden können, hat die rheumatoide Arthritis für viele Patienten etwas von dem Schrecken verloren, den es noch vor einem halben Jahrhundert fast durchgängig hatte.

In einem Artikel aus dem Jahr 1968 zitiert der SPIEGEL den assyrischen König Asarhaddon vor über zweieinhalb tausend Jahren:

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