Die Nebenwirkungen des in über 60 Ländern therapeutisch zugelassenen Methotrexats sind vielfältig, wobei unterschieden werden muß zwischen den Dosisbereichen in der Krebsmedikation (hoch), der Therapie von Rheuma und anderen Autoimmunerkrankungen (mittel) und dem Abbruch einer Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft (niedrigere Dosierung und zeitlich begrenzte Einnahme).
Vorheriger Beitrag in unserer Methotrexat-Reihe:
Die Substanz Methotrexat – Chemie, Pharmakologie und Pharmakokinetik
Methotrexat kann zu Veränderungen/Schädigungen an Genen/Chromosomen (Mutagenität) und an Lymphozyten führen. Wegen seiner fruchtschädigenden Eigenschaften schließen sich Schwangerschaft und Methotrexat-Einnahme aus; ob es in der Stillzeit schädlich ist, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten, es wird jedoch geraten, bei Methotrexat-Einnahme abzustillen, da Methotrexat in der Muttermilch nachweisbar ist und somit das kindliche Wachstum gefährden kann, da die Wirkungsweise von Methotrexat ja darauf beruht, die Zellneubildung (Neoplasie) und das Zellwachstum zu hemmen.
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