Mein Rheumatoid-Arthritis-Code

Gelenkgesund!™ geht es mir besser – ● sanft ● schnell ● dauerhaft

Wie die erste Gelenkgesund!™ Übung für die Daumen-Handballen-Region entstand

Geschrieben von gelenkgesund - 22. Juni 2011

Rheumaheilung begann für mich mit meinen selbsterstellten Übungen aus konzentrativer Entspannung, Visualisierung und imaginativem Körper- und Bewegungserleben im Juni 1996.

Das Initial dafür war ein Grundkurs in Autogenem Training. Der Kursleiter sagte mir damals (06/1996) vor dem Beginn des Kurses: “Du bist autoimmunkrank, bei dir hilft das nicht.” Wie immer stur und mit dem Kopf durch die Wand habe ich mich nicht abhalten lassen und saß pünktlich auf meinem Platz…

Gelenkgesund!™ geht es mir besser - Daumen und Handballen schmerzfrei und beweglichIn den ersten Stunden sollten wir Teilnehmer uns auf unseren Körper konzentrieren und mit “alles ist schwer und warm” in die konzentrative Entspannung einsteigen. Ich beobachtete und entnahm danach den einzelnen Rückmeldungen der anderen Teilnehmer, wie (für mich) schwerfällig all die Leute dabei waren, ihren Körper zu spüren.

Es kam mir vor, als wäre ich in einer sich langsam und gemächlich bewegenden Elefantenherde – so erschienen mir die Körperwahrnehmungen, die die anderen Teilnehmer schilderten.

Mir wurde klar, dass ich nicht nur grob definierte Regionen meines Körpers (Hand, Fuß, Arm, Bein usw.) wie angeleitet spüren und entspannen konnte. Durch den gräßlichen Schmerz, der in meinen Körper wütete, war ich im Fühlen sogar einzelner Muskeln unfreiwillig sehr geübt.

Die Ansage des Kursleiters zu meiner Anwesenheit in der ersten Stunde an die anderen Teilnehmer war so in etwa: “Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich der Körper gegen sich selbst”. Während die anderen betroffen schauten, dachte ich, was für eine Macht mein Geist über meine Körper haben muss, wenn er zu solchen Dingen fähig ist. (Meine Finger waren zu der Zeit derart nach innen gebogen, dass ich beim Röntgen schon 1995 auch nicht mit Gewalt in der Lage war, sie gerade auf die schwarze Platte zu legen. Ich lief damals die ganze Zeit mit einer stillen Erschütterung und Verzweiflung durch mein Leben. Ich sah und spürte meinen kranken Körper und hatte nicht wirklich einen Plan, was da in mir passierte.)

Ich dachte, wenn mein Geist eine solche Macht über meinen Körper hat, dann kann ich mich auch heilen.

Denn dann sind diese Entzündungen und auch meine Heilung bei mir von meiner Vorstellung abhängig.

In der 2. Stunde des Grundkurses war ich bereits in der Lage, mein Herz zu spüren. Meine Rückmeldung gegenüber dem Kursleiter und den anderen Teilnehmern kurz vor Stundenende richtete ich nach der allgemeinen Erwartung aus. So musste ich keinem etwas erklären, das zu finden ich selbst gerade die ersten vorsichtigen Schritte machte.

Seitdem trainierte ich im Stillen, während die Elefanten um mich herum weiter schwerfällige Schritte machten. Ich hatte so lange gelitten, dass ich nun alles auf einmal, gleich den gesamten Körper schmerzfrei haben wollte. Bei meinen Versuchen, die bewusste Konzentration auf die Entspannung aller Schmerzregionen zu richten, scheiterte ich an der gesteigerten subjektiven Schmerzempfindung. Das war einfach noch zu groß für mich, denn die subjektive Schmerzempfindung war so stark, dass ich mich davon wie überschwemmt fühlte und die Versuche zunächst abbrach.

Nun hatte ich den Kurs bezahlt und ging weiter hin. Meine große Körperübung traute ich mich nicht mehr, alles andere, was “anmoderiert” wurde, erreichte ich innerhalb von Sekunden. So befand ich mich denn im großen Kreis, alle waren mit sich beschäftigt und ich saß rum. Kein Stress, keine Rennerei. Mein rechter Daumen meldete Schmerz. Meine Hand lag ruhig und halb geöffnet auf meinem Oberschenkel. Ich sah sie an und probierte meine eigene, erste Gelenkgesund!™ Übung nur an Daumen und Handballen der linken Hand. Das funktionierte! Ich hatte meinen Rheumatoid-Arthritis-Code gefunden!

Diese Übung wiederholte ich daraufhin bei jeder Schmerzmeldung und erweiterte sie von dieser Region aus mit wachsenden Erfolgen. Die einzelnen Übungen dauerten in der darauf folgenden Zeit nur noch wenige Minuten und gingen mehr und mehr in die Gewohnheit über. Meine Affirmation wandelte sich von: “ich werde heilen”, in: “ich heile mich”. weiterlesen

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Welchen Wert hat denn das, was wir tun?

Der Wert liegt in der Handlung selbst. Er schwindet, wenn man den Willen verliert, Dinge zu verändern und das Leben zu erfahren. Aber dir stehen viele Möglichkeiten offen. Such dir eine aus und widme dich ihr. Deine Taten werden dir neue Hoffnung und ein Ziel geben.

Aber was kann ich denn tun?

Der einzig wahre Ratgeber ist dein Herz. Nichts Geringeres als sein heißestes Begehren kann dir helfen.

Christopher Paolini, Eragon

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2 Antworten zu “Wie die erste Gelenkgesund!™ Übung für die Daumen-Handballen-Region entstand”

  1. minibares sagte

    Wow, das ist ja richtig spannend zu lesen. Wie du lernen musstest, deinen Körper wahrzunehmen.
    Wieder zurückfahren, nicht alles auf einmal wollen.
    Viel zu lernen gab es da für dich.
    Dass du mit der linken Hand, dem Daumen begonnen ist, ist großartig. Ich versuche halt, mir das alles richtig vorzustellen.
    Zumal ich mal Rheuma-Schübe hatte. Also, so ganz fremd ist mir das nicht.

    • Gelenkgesund sagte

      Deine lieben Zeilen rufen so viele Bilder in mir wach. Erinnerungen daran, wie viele Helfer ich eigentlich hatte. Menschen, die mir halfen, den Schlüssel im Schloss drehen zu lernen, statt die Tür eintreten zu wollen.
      Da waren Menschen, die ihren Weg mit ihrer Erkrankung und manchmal auch aus der Erkrankung heraus beschrieben. Niemand sonst hat diese Innenansicht des Erkrankten und unternimmt solche Versuche, sich selbst zu finden.
      Weiter waren da Menschen, die die Körper- und Seelenarbeit erforschen und lebten. Sie nahmen mir die Angst und Sorge, schuld an meinem Dilemma zu sein und zeigten mir Räume, in denen ich handeln konnte.
      Alle gemeinsam gaben mir das ‘Eins-und-Eins’, das ich zu meiner Heilung nur noch zusammenzählen musste. Ich stand – bildlich gesprochen – in der Mitte und verknüpfte die roten Fäden.
      Die daraus entstandenen Übungen sind sozusagen die “Kinder eines ganzen Dorfes”.

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